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Architektur
Rokoko
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Der Begriff ist von dem französischen Wort Rocaille = Muscheldekoration und dem italienische Barosso (schiefe Perle) abgeleitet.Von dem heroisch prunkvollen Stil des Barock geht man nun in das verspielte, intime, zierliche und elegante Empfinden der feinen Gesellschaft über. Man hat eine Vorliebe für das Unregelmäßige und für Asymmetrie, im Gegensatz zu der im Barock so zentralen Symmetrie. Rokokoarchitektur findet sich vornehmlich in den Innenräumen (Dekorationsstil). Spiegel, Nippes, Verzierungen aller Art, Blumen- und Pflanzenmuster, Chinoiserien kommen in Mode. Die Bauten und Innenräume wirken nicht mehr monumental sondern sind durch eine einzigartige Verschmelzung von Architektur, Malerei, Stuck usw. gekennzeichnet und mit lichterfüllter Schwerelosigkeit, festlicher Heiterkeit und Bewegtheit erfüllt (z. B. Wieskirche bei Steingaden). Als typisches Beispiel sei hier Schloss und Gartenanlage von Sanssouci in Potsdam genannt Das Private, Unrepräsentative, mit Leichtigkeit Verspielte kommt hier besonders schön zum Ausdruck. Weitere Beispiele sind das Ephraim Palais in Berlin, das Schloss Schönbrunn in Wien, Palazzi in Venedig und Palermo, die Eremitage in Petersburg

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