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Architektur
Romanik
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Die romanische Architekturstil beginnt etwa um 750 und endet um 1250. Er tritt in ganz Europa auf und ist durch gerade schlichte Linien und den Rundbogen gekennzeichnet. Rundbögen gab es schon im alten Rom (Kolosseum in Rom). Rundbogenfenster und -türen sind treppenförmig durch dicke Mauern gebaut. Rundbogenfriese stellen das häufigste Ornament dar. Romanische Säulen haben eine Basis, die eine quadratische Grundfläche besitzt und nach oben in eine kreisförmige Oberseite überführt wird, die wieder in einem Rundbogen mündet. Türme an Kirchen und Burgen und Kaiserpfalzen sind eine romanische Erfindung. Der romanische Kirchenbaus orientierte sich an der römischen Basilika, oft mit 2 Chören. Als Baumaterial fanden zunächst Naturstein Verwendung, erst gegen Ende der romanischen Zeit wurden die dicken Mönchssteine - Ziegelsteine verbaut. Die Decken sind flach oder haben ein Tonnen- oder Rippengewölbe. Die Fenster sind klein mit Glasmosaiken versehen und lassen nur wenig Licht durch die dicken Mauern. Das Leben in der Romanik war ländlich geprägt von einsamen Guts- und Bauernhöfen. Die Kunst der Mönche und umherziehenden Künstler war zweckgebunden, entsprechend massiv, solide und einfach.

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